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Krankheitsbild Adipositas

Morbide Adipositas ist eine Krankheit

Adipositas ist ein weltweit verbreitetes Problem. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert die morbide Adipositas (BMI > 40) als Krankheit und erklärte sie zu der Epidemie des 21. Jahrhunderts.

Neben der sozialen Isolation steht Übergewicht im engen Zusammenhang mit chronischen Hüft-, Knie- Fuß- und Rückenbeschwerden, Diabetes, Bluthochdruck, Herzerkrankungen, erhöhte Blutfettwerte, Störung des Hormongleichgewichts, Gallensteine, Schlafapnoe, Unfruchtbarkeit, erhöhtes Krebsrisiko und einer Vielzahl weiterer Risiken, die die Lebensqualität stark beeinträchtigen können.

Es besteht kein Zweifel, dass die Behandlung der morbiden Adipositas sowohl für den Patienten, als auch für die Gesellschaft notwendig ist.

 

Chirurgie der Adipositas

Viele Patienten mit einem BMI über 40 kg/m² sind schon jahrelang adipös. Nach unzähligen Diäten und Kuren, die in den seltensten Fällen einen dauerhaften Erfolg bei der Gewichtsreduzierung zeigen, stellt sich die Frage, was kann man noch tun?

Studien haben gezeigt, dass für solche Patienten eine Adipositas-Operation die einzig wirksame behandlungsform für eine dauerhafte Gewichtsreduktion darstellt.

Die OP-Methoden lassen sich in verschiedene Kategorien einordnen:

1. restriktive Methoden
    also solche, die das Magenvolumen reduzieren,

  • Magenband
  • Magenballon
  • Schlauchmagen

2. malabsorptive Methoden
    also solche, die zusätzlich die Aufnahme von Nährstoffen aus der Nahrung reduzieren.

  • Magenbypass (RNY)
  • Biliopankreatrische Diversion (BPD)
  • Biliopankreatrische Diversion mit Duodenal-Switch (BPD-DS)