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Bundesverband Adipositas-Chirurgie e.V.

Der Bundesverband Adipositas-Chirurgie e.V. ist eine aus Patientenkreisen entstandene Interessengemeinschaft, die sich bundesweit für die Akzeptanz chirurgischer Verfahren als letztes Therapiemittel schwerer Adipositas einsetzt.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat bereits 1997 morbide Adipositas als Krankheit klassifiziert – in Deutschland steht die Anerkennung jedoch noch immer aus.

Durch den Einsatz adipositas-chirurgischer Maßnahmen können der Gesellschaft immense Kosten erspart und den Betroffenen eine beträchtliche Steigerung ihrer Lebensqualität ermöglicht werden.

Der BVAC setzt sich dafür ein, dass künftig mehr Menschen durch Adipositas-Chirurgie geholfen werden kann.


NEWS

Jeder 2. männliche 16- bis 25-Jährige übergewichtig! News
von BVAC (bhs) am 17.12.2008, Kategorie News

Während sich bisherige Studien in erster Linie auf Kinder und Jugendliche konzentriert haben, zielt die „Fit-fürs-Leben“-Studie unter Leitung von Professor Dieter Leyk von der Deutschen Sporthochschule Köln auf die Altersgruppe der 16- bis 25-Jährigen – 12.835 Personen wurden bereits untersucht.

Die Untersuchung bestand aus einer anonymisierten schriftlichen Befragung, der Bestimmung von Körpermaßen sowie aus physischen Leistungstests in den Bereichen Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Koordination.

Die Ergebnisse belegen eindeutig, dass sich insbesondere bei 20- bis 25-Jährigen gesundheitlich ungünstige Merkmale deutlich verstärken. Bei den 25-jährigen Männern sind 50% übergewichtig, 60% rauchen und rund ein Drittel ist sportabstinent. Zwar ist nur ein Viertel der 16- bis 25-jährigen Frauen übergewichtig, jedoch sind die weiblichen Studienteilnehmer wesentlich seltener sportlich aktiv. Lediglich ein Viertel aller Studienteilnehmer weist keinen der untersuchten kardiovaskulären Risikofaktoren auf. Großen Einfluss hat auch das Bildungsniveau. Die Gefahr, wenigstens einen kardiovaskulären Risikofaktor im jungen Erwachsenenalter zu erwerben, ist mit abnehmenden Bildungsniveau deutlich größer: Im Vergleich zu Abiturienten/ Gymnasiasten ist das Risiko der Realschüler um den Faktor 3,2 erhöht, bei den Hauptschülern mehr als fünfmal so hoch. Die kompletten Studienergebnisse finden sich im Deutschen Ärzteblatt.

Quelle:
überarbeitete Pressemitteilung
Dtsch Arztebl 2008; 105(46): 793–800).

geändert: 16.05.2009 um 10:42:39

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